Wanderausstellung "November Progrom 1938"

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 2018 jährt sich zum 80. Mal die Pogromnacht von 1938, als Schlägertrupps der NSDAP und SA vor aller Augen reichsweit Synagogen in Brand setzten, Schaufenster jüdischer Geschäfte zertrümmerten, jüdische Bürger misshandelten und deren Wohnungen demolierten. Während und unmittelbar in Folge der Ausschreitungen kamen weit über 1.300 Jüdinnen und Juden zu Tode. Die Geschehnisse der Pogromnacht sind längst fester Bestandteil des kollektiven Gedächtnisses und der Erinnerungskultur in Deutschland geworden, wie etwa die großen Berliner Themen-Ausstellungen der Gedenkjahre 2008 und 2013 verdeutlichen. Weit weniger Beachtung haben jedoch die über 27.000 jüdischen Männer gefunden, die nach der Pogromnacht in ganz Deutschland verhaftet und in Konzentrationslager verschleppt wurden. Ihr Schicksal markierte den Beginn einer neuen Phase in der nationalsozialistischen Verfolgungspolitik. Es soll im Zentrum der hier skizzierten Sonderausstellung stehen. Quelle: Stiftung Gedenstätte Sachsenhausen

Ort

Abgeordnetenhaus Berlin

Jahr

2018

Größe

100 qm

Team

Stefan Blaas
Valentina Torrado

Auftraggeber

Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

Leistungen

Wettbewerbsbeitrag

Credits

Tatwerk