Ausstellungsgestaltung Medienplanung Ausstellungsgestaltung Games and Politics

Wanderausstellung "Politics and Games"

Wie Computerspiele ihr politisches Potenzial entfalten, untersucht die Tournee-Ausstellung Politics and Games. Anhand offensichtlich politisch ambitionierter Computerspiele der letzten zwölf Jahren fragt sie nach den Möglichkeiten und Grenzen des Genres, eine Gegenposition innerhalb der Unterhaltungsindustrie zu entwerfen. Ob Computer-Spiele als Politikum, als Unterhaltungsmedium oder – gar – als Kunst gesehen werden, ist vorderhand kontextabhängig. Jedes Spiel verortet sich in einer Gesellschaft und thematisiert sie mithin. Eine politische Relevanz kann also für sämtliche Computer-Spiele postuliert werden, auch und gerade, wenn sie sich jedweder politischen Handlung (also kollektiv bindenden Entscheidungen) zu entziehen scheinen. Denn selbst in diesen Spielen gilt: Die Spielenden erteilen Anordnungen, müssen aber ihrerseits nach den Regeln des Spiels spielen, um überhaupt spielen zu können. Am anderen Ende dieses Spektrums stehen Spiele, die mit Blick auf eine ansonsten schwer zu erreichende Zielgruppe bewusst zu Zwecken politischer Bildung oder für Propagandaziele eingesetzt werden. Quelle: Goetheinstitut

Ort

Karlsruhe

Jahr

2016

Größe

300

Team

Stefan Blaas
Daniel Finke

Auftraggeber

Goetheinstitut

Leistungen

Wettbewerbsbeitrag für Ausstellungdesign

Credits

Copyright Tatwerk